Nolde / Huber

Der Name eines Bergs

Von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017

«Au Quatrième», im 4. Stock, einem neuen Bereich des Kunstmuseums, kann man von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017 einen neuartigen Dialog zwischen zwei Werkegruppen entdecken, nämlich zwischen der berühmten Bergpostkarten-Serie von Emil Nolde (1867–1956), welche das Kunstmuseum in jüngster Zeit erworben hat, und einer Videoinstallation von Sasha Huber (*1975).

Über ein Jahrhundert trennt den deutschen Expressionisten Emil Nolde von der schweizerisch-haitianischen Künstlerin Sasha Huber, aber sie teilen das Interesse für die Namen, welche die Menschen den Alpengipfeln gegeben haben: Diese stehen oft im Zusammenhang mit örtlichen Legenden oder berühmten Persönlichkeiten, was den Bergen mal ein burleskes, mal ein problematisches Antlitz verleiht. Beispielsweise die Jungfrau in Weiss oder der Pic Agassiz, der nach dem gleichnamigen Schweizer Geologen benannt ist, der für die Entdeckung des Gletscherrückgangs bekannt ist, aber auch für seine rassistischen Theorien.
 
«Au Quatrième», ein neuer Bereich für Sonderausstellungen, im 4. Stock

Mitten in der Dauerausstellung wurde im 4. Stock des ersten Museumsgebäudes ein vom thematischen Rundgang unabhängiger Bereich eingerichtet, wo regelmässig Sonderausstellungen gezeigt werden sollen. Hier werden künstlerische Projekte entwickelt, die einen Dialog mit einem ausgewählten Objekt der Sammlung des Kunstmuseums entstehen lassen.

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Kunstmuseum Wallis
Place de la Majorie – 1950 Sitten
Di-So: 11.00 – 17.00 Uhr (von Juni bis September bis 18 Uhr)

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